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	<title>dasrohmaterial &#187; Jan Au</title>
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		<title>Zeitlosschrift 3 &#8211; Any Where Out Of The World</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Raritäten]]></category>
		<category><![CDATA[Any Where Out Of The World]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Au]]></category>
		<category><![CDATA[Max Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Rick Reuther]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitlosschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Teil der Zeitlosschrift mit dem Untertitel &#8216;Any Where Out Of The World&#8217; ist gerade herausgekommen. Max Paul, Jan Au und Rick Reuther haben sich auch diesmal nicht lumpen lassen und ein super Zeitung veröffentlicht. Als Gast sind diesmal Cyprien Gaillard, Walter Pfeiffer, Brett Lloyd, Ricardo Domeneck, Jakob Hauser, Ortwin Ruf und Martin J [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3707" title="Cover" src="http://dasrohmaterial.de/wp-content/uploads/2010/05/25262_383849957797_181004432797_4175932_2960019_n.jpg" alt="Cover" width="510" height="340" /></p>
<p>Der dritte Teil der Zeitlosschrift mit dem Untertitel &#8216;Any Where Out Of The World&#8217; ist gerade herausgekommen. Max Paul, Jan Au und Rick Reuther haben sich auch diesmal nicht lumpen lassen und ein super Zeitung veröffentlicht. Als Gast sind diesmal Cyprien Gaillard, Walter Pfeiffer, Brett Lloyd, Ricardo Domeneck, Jakob Hauser, Ortwin Ruf und Martin J Pulvermann dabei. Es gibt einiges zum lesen und anschauen. Ich habe Rick Reuther interviewt:</p>
<p>Was habt ihr im Vergleich zu Ausgabe zwei geändert? Es gibt Farbe..</p>
<p><em>Ja, langsam kommt ein wenig Farbe in den Zeitlos-Kosmos. Außerdem haben wir ein wenig an Layout und Satz rumgespielt. Doch die wohl größte Veränderung ist die Entscheidung zur Seitenzahl.</em></p>
<p>Habt ihr unten auf der Seite jetzt die Seitenzahl stehen oder besteht die Zeitlos jetzt aus mehr Seiten?</p>
<p><em>Unglaublich aber wahr: beides!</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Hahaha<br />
</span><span style="font-style: normal;"> Und was hat sich inhaltlich getan? Ist immernoch ein fröhlicher schlagabtausch von Bild und Text vorhanden oder gibt es andere Strukturen?</span></em></p>
<p><em>Der Schlagabtausch ist immer noch vorhanden, allerdings ist die Struktur so zu sagen ein wenig strenger geworden, gerade bei den Gastphotographen haben wir dieses mal mit fortlaufenden Strecken gearbeitet, die aber immer noch ein Wirken auf die Texte haben sollen, nun vielleicht ein etwas härteres, festeres Wirken.</em></p>
<p>Also gibt es auch einen wirklichen sinnlichen Zusammenhang zwischen beiden? Oder wie gehabt mehr ein atmosphärisches Dabeisein?</p>
<p><em>An erster Stelle steht natürlich die Atmosphäre, wenn die nicht geschaffen wird kann ja nichts wirken, dann scheint alles so zusammenhangslos. Andererseits haben wir uns dahin entwickelt mehr auf die Thematik zu achten. Der Titel dieser ausgabe ist ja &#8220;Any Where Out Of The World&#8221;, damit haben wir schon viel gespielt, bzw uns mit Variationen an diesem Thema abgearbeitet, und das gewollt häufiger und erkennbarer als noch bei &#8220;Propaganda Due&#8221;.</em></p>
<p>Es gibt also ein Konzept. Das klingt gut, ihr entwickelt euch. Gibt es sonst noch irgendetwas anzumerken?</p>
<p><em>Eigentlich nichts, interpretieren soll es ja jeder der es in den Händen hält wie er will. Aber ich merke einfach mal an, dass ich besonders Stolz bin auf die America-Strecke von dem unglaublichen Cyprien Gaillard.</em></p>
<p>Okay, vielen Dank Rick und bis zum nächsten Mal!</p>
<p>Für euch gibt es hier das Preview-Video und auch einen Textauszug zum Lesen. Die Zeitlosschrift ist u.a erhältlich in Berlin bei Do You Read Me?!, Walther König und Motto Distribution. In Hamburg bei BoysBoysBoys. Und in Österreich in Wien bei Wood Wood. Kaufen!</p>
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<p><em>Die einzige Variante<br />
oder Kennedys Story<br />
(Auszug aus dem 1.Kapitel)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ach erlöse den Hurensohn endlich ma‘ von seinen Qualen, oder willst hier noch ewig rumstehen und den Wichser anschaun?-</p>
<p>sie mussten ihn nicht wirklich lange verfolgen<br />
seine Finger spielten Mikado mit dem Frost, sein Atem konnte meisterhaft temporäre Statuen erschaffen und seine Waden spielten ihm einen unbekannten Streich, &#8211; was alles darin ausartete, dass er plötzlich seine turbulenten Visage voraus auf dem schneebedeckten Drecksboden lag, mit einer gebrochenen Nase und überbluteten Händen, und nicht einmal die Chance einer geringsten Möglichkeit sah, sich mit eigenen Kräften vom Boden zu lösen-<br />
Glaubst du wirklich, dass keiner wissen wird das wir das warn?<br />
Natürlich nicht, der Ort war im Umkreis von fast anderthalb Kilometern seit mehr als fünf Jahren unbewohnt, die Menschen auf dem Weg in die verheißene Stadt, auf dem Pfad ins betrunkene Finster oder schon lange erdrosselt und erstickt. Es gab ein paar Füchse in der Umgebung, die blutleersten Füchse jenseits von Dante allerdings, Wesen mit denen man nicht rechnen konnte, und wenn auch-<br />
Wirklich sicher das hier nich irgend ein Idiot vorbeikommt und uns sieht?-<br />
Sicher, denn hier waren zwar manchmal Jäger unterwegs, allerdings bei dieser Kälte-dieser gottverdammten kälte- einfach ein unmögliches, hier auf einen Jäger zu treffen, und wenn doch, das waren alte Kneipentypen mit angefrorenen Bärten und Abszessen im Mund, Tiere, ärmer noch als ihr Wild, noch ärmer als dieses ganzes Szenario hier in sich zusammengefasst-</p>
<p>Also schieß doch endlich diesen Hurensohn ab, oder soll ich das übernehmen?-</p>
<p>Vor einigen Stunden lag er noch bei ihr, ihr Mörderkopf auf seiner Brust, aber langsam, &#8211; sie hatten es die ganze Nacht getrieben, bis in die frühen Dämmerungsstunden, als würde es kein Morgen geben, danach hing ihr Atem ganz besonders tief in der Luft und ihr ureigener Schlaf legte sich sie wie eine tibetanische Filzdecke über die sie, sie bebte dann ganz leicht und ganz ohne Scheu, wie ein Kid das noch nie gehört hat wie ekelerregend es beim schlafen wirken würde, er drückte sie dann immer ganz nah an sich, ließ sie nicht mehr los, ging jedem auf und ab heben ihrer Brüste nach.</p>
<p>Den seit er in letzter Zeit wieder angefangen hatte regelmäßig zu kiffen, er hatte einfach so wieder angefangen, ohne Grund, aus reiner Weile, hatte er ernsthafte Probleme ohne etwas zu rauchen einzuschlafen, selbst nicht nach Stunden des durchs Bett spieln‘s, aber er mochte das, so konnte er nicht auch nur einen Moment ihres Schlafens verpassen. Er hielt diese Stunden in denen er hellwach neben ihr lag, sie sich in seinen Arm legte und ihren Kopf auf seine Brust schickte, für das Größte was ihm passieren konnte.-</p>
<p><em>Also schieß ihn jetzt endlich tot, oder soll ich&#8217;s übernehmen?</em></p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>INTERVIEW: Zeitlosschrift #2 mit Max Paul</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Au]]></category>
		<category><![CDATA[Max Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda Due]]></category>
		<category><![CDATA[Rick Reuther]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitlossschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist die zweite Ausgabe der Zeitlosschrift mit dem Titel &#8216;Propaganda Due&#8217; herausgekommen. Für diejenigen von euch, die noch nichts von ihr gehört haben: die Zeitlosschrift ist das Produkt der Zusammenarbeit des Berliner Fotografen-Duos Max Paul und Jan Au und des Hamburgers Rick Reuther, der seine Texte und Gedichte beisteuert. Gastautoren sind diesmal Timo Schmitt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2551" title="Zeitlosschrift" src="http://dasrohmaterial.de/wp-content/uploads/2010/02/Zeitlosschrift.jpg" alt="Zeitlosschrift" width="510" height="320" /></p>
<p>Heute ist die zweite Ausgabe der <a title="Zeitlosschrift" href="http://www.facebook.com/pages/ZEITLOSSCHRIFT/181004432797?ref=ts">Zeitlosschrift </a>mit dem Titel &#8216;Propaganda Due&#8217; herausgekommen. Für diejenigen von euch, die noch nichts von ihr gehört haben: die Zeitlosschrift ist das Produkt der Zusammenarbeit des Berliner Fotografen-Duos Max Paul und Jan Au und des Hamburgers Rick Reuther, der seine Texte und Gedichte beisteuert. Gastautoren sind diesmal Timo Schmitt, Paul Spar und Bryan Kessler, Gastfotografen sind Walter Pfeiffer, Brett Lloyd, Theresa Martinat und Nils Dunkel.</p>
<p>Nachdem die Auflage der ersten Ausgabe ausverkauft war, wurde die zweite Ausgabe schon freudig erwartet und zudem wurde, ebenfalls zum 01.Februar, die Auflage der ersten Ausgabe erweitert.</p>
<p>Ich habe Max Paul zu der neuen Veröffentlichung befragt:</p>
<p><strong>Was hat sich seit der ersten Ausgabe der Zeitlosschrift geändert? Wie  habt ihr euch/eure Veröffentlichung sich weiterentwickelt?</strong></p>
<p>Wir sind vielleicht erwachsener geworden&#8230; Im gleichen Maße wie wir drei uns verändern, unsere Persönlichkeiten sind ja auch ständigem Wandel unterworfen, verändert sich auch die Schrift.<br />
Was einem rein visuell auffällt ist, dass weniger Menschen zu sehen sind.</p>
<p><strong>Habt ihr bewusst weniger Menschen fotografiert und damit ein bestimmtes Ziel verfolgt, ein Thema vielleicht, oder ist das einfach Produkt eurer Weiterentwicklung?</strong></p>
<p>Wahrscheinlich ist das eher ein Produkt unserer &#8220;Weiterentwicklung&#8221;, obwohl dies vielleicht nicht das richtige Wort ist.<br />
Jeder Mensch ist ständigem Wandel unterworfen. Und die Zeitlosschrift ist immer ein Impuls.</p>
<p><strong>Also habt ihr euch einfach aus Interesse und Begeisterung industrielleren Motiven zugewandt?</strong></p>
<p>Ich würde sagen, das geschah instuitiv.<br />
Wir hatten nicht die Absicht nur das &#8220;Industrielle&#8221; zu zeigen. Es ist in gewisser Weise ein Spiegel unsere Gefühle und Gedanken</p>
<p><strong>Inwiefern passen Ricks Texte dazu? Lässt sich ein Zusammenhang erschließen? Ist der Wandel in ihm ähnlich abgelaufen?</strong></p>
<p>Sicherlich. Wir drei machen das ja auch zusammen. Wir sind uns ähnlich und dieser Prozess fand in uns allen statt, obwohl man auch sagen kann, dass es sich bei Rick, obwohl es den gleichen Grund hat, anders äußert. Das Ergebnis ist gleich, der Weg ist nur anders.</p>
<p><strong>Kann man einen direkten Zusammenhang zwischen Fotos und Texten feststellen oder existieren beide mehr nebeneinander?</strong></p>
<p>Beides. Sicherlich bestehen Bezüge zwischen den Bildern und den Texten die neben, hinter und in egal welcher Art angeordnet sind.<br />
Aber beide sind auch solitär zu sehen. Die Fotos sollen nicht erst durch den Text und die Texte nicht erst durch die Fotos wirken.</p>
<p>Im Grunde ist es wie bei der unsichtbaren LP der tödlichen Doris</p>
<p><strong>Haha, sehr schön! Wo kann man die Zeitlossschrift #2 denn bestellen?</strong></p>
<p>Einfach per E-Mail an buyzeitlosschrift@live.de. Sie kostet immernoch 10€!</p>
<p><strong>Und in welchen Läden gibt es sie zu erstehen?</strong></p>
<p>In den Berliner Läden &#8216;Do You Read Me ?!&#8217; und &#8216;Buchhandlung Walther König&#8217; am James Simon Park, in Hamburg bei &#8216;Boys Boys Boys&#8217; und auch bald in Wien bei &#8216;Wood Wood&#8217;.</p>
<p><strong>OK, ich glaube wir habens. Ich danke dir, Max!</strong></p>
<p>Ich habe zu danken!</p>
<p>___<strong><br />
</strong></p>
<p>Vorab könnt ihr hier schonmal einen Auszug aus der neuen Zeitlosschrift lesen:</p>
<p><em> Sterlingrad 1 in Prosa</em></p>
<p><em>Blind von dem ganzen Stolz um einen herum, geblendet und gewürgt, aber es ist so und es wird so immer bleiben, die Scheiben am Horizont verraten uns das All, (man konnte aus der (nicht-) Ordnung ihres Desktops viel darüber erfahren) wir sprinten also durch die träge Masse und ziehen uns schwarze Plastikbeutel über den Hirnrand, wieso auch nicht, wo ist da das Problem? Ja, wo ist da das Problem&#8230;<br />
Das Problem liegt einzig und allein darin, das wir auf dem Weg hierher schon wieder viel zu viel verloren haben, Wichtigkeiten, Behäbiges, Kontakte. Alles ist hier doch verwünschenswert, böse, nur böse. Eine Stahlkraft geht durch unsere Leiber, und wir sehen einfach nur zu, wie der Mond untergeht, und wir wissen nichteinmal ob er wie Gold oder ausgekotzt scheint. Unsere Kleider hängen frisch aufgebügelt auf den dazu vorgesehenen Mamor-Transportern. Alles scheint bodenlos, nur Mutters Teppich schlägt sich hinter uns noch in die Bahn.<br />
(Alte Menschen kratzen sich selbst vom Bordstein oder suchen Plätzchen), aber wir dürfen nicht mit ihnen reden, ihre Gesänge sind Gift, wenn uns ihr morbider Speichel trifft sind wir für immer verloren.<br />
“Ja, wir wollen ja auch verloren gehen!” und dann reiß alles auseinander, lass alles gefährlich werden. (Ihre übertönten Hairspray Haare tragen wohl gerade den Hass zur Schule) Dann wird auch alles ehrlich werden. Wenigstens. Wenigstens das wunde Schlachten. Oder ein Sekretär werden und die Basis suchen, die Basis nach Glück, die Basis nach Schock, die Basis, sie ersteigen und ersteigern, und die Freiheitsstatue hält dann sinngemäß Werbeprodukte in der Hand. Ein Ausmaß, was uns dann nicht mehr erschrecken muss. Wir drehen dann unsere Runde um sie , tanzen um sie, wie damals die Eingeborenen. Es wird Feuerwerkskörper geben, bestimmt. und wenn Schluss sein soll, ist auch Schluss. Die schienbeinartigen Köpfe werden pflichtgemäß hochgerichtet. die Schleimhäute durchsucht. Das blanke Kotzen und Knabbern, frisch serviert vor deinem Fernseher, &#8221;wir werden alle untergehen!&#8221; &#8211; nein, werden wir nicht. Denn es ist genug da für uns alle, wir werden selbst Werkstoff und Reserve, verarbeiten uns, und werden dann schließlich sogar alle wirklich schön. Deshalb gibt es keinen Grund in deiner Frage.</em></p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Zeitlosschrift &#8211; Interview mit Autor Rick Reuther</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 01:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitlosschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeitlosschrift 1.Ausgabe (Uraufführung) ist das Werk von dem Hamburger Rick Reuther und den beiden Berlinern Max Paul und Jan Au, ihres Zeichens Photographen. Sie ist ein Heft, dessen Inhalt aus Texten und Fotos besteht und ist gewissermaßen ein Manifest der gegenwärtigen Jugendkultur in Berlin, Hamburg und Köln. Gastautoren sind Bryan Kessler, Sänger der Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1918" title="Zeitlosschrift-Cover" src="http://dasrohmaterial.de/wp-content/uploads/2009/11/14539_181005747797_181004432797_3139557_4015740_n.jpg" alt="Zeitlosschrift-Cover" width="510" height="400" /></p>
<p>Die <a title="Zeitlosschrift" href="http://en-gb.facebook.com/pages/ZEITLOSSCHRIFT/181004432797">Zeitlosschrift</a> 1.Ausgabe (Uraufführung) ist das Werk von dem Hamburger Rick Reuther und den beiden Berlinern Max Paul und Jan Au, ihres Zeichens Photographen. Sie ist ein Heft, dessen Inhalt aus Texten und Fotos besteht und ist gewissermaßen ein Manifest der gegenwärtigen Jugendkultur in Berlin, Hamburg und Köln. Gastautoren sind Bryan Kessler, Sänger der Band &#8216;The Pollywogs&#8217; und Martin Ghetto, Poetry-Slammer.<br />
Für dasrohmaterial habe ich Rick Reuther interviewt:</p>
<p><em>Was ist die Zeitlossschrift?</em></p>
<p>Ein, ich nenne es einmal im Volksmund &#8216;Magazin&#8217;, welches Photographie und Literatur verknüpfen und neu verbinden will und diese beiden Formen in der heute so schnellen Welt in eine neue Wirklichkeit setzten will.<br />
Und das in einer Art Film ohne eigentliche Bewegung.</p>
<p><em>Würdest du dich also als Regisseur, bezeichnen, der die Sehnsuchten und die Wut der &#8216;Facebook und Youporn Generation&#8217; einzufangen versucht?</em></p>
<p>Ich denke wir, also ich und die beiden anderen Jungs hinter diesem Projekt, die Photographen Max Paul und Jan Au, würden uns nicht unbedingt als Regisseure bezeichnen, das klingt vielleicht ein bisschen hochgestochen, aber ja, uns geht es vorallem darum die ganzen Dinge um uns herum einzufangen, ob es jetzt die Sehnsucht und Wut in unserer Generation ist, oder einfach die genauso vorhandene Schönheit. und diesem ganzen eingefangenen Strom dann eine Form zu geben, in der er frei existieren kann, losgelöst vom ständigen Wandel der Zeiten und Moden &#8211; das ist die Aufgabe die wir uns vorgenommen haben.</p>
<p><em>Hofft ihr etwas zu bewirken mit der Zeitlosschrift, also bei anderen einen Einfluss zu erreichen? Oder ist dies eher eine Sache für euch selbst, die Zuschauer gerne willkommen heißt?</em></p>
<p>Vorallem geht es sicherlich um das Produkt an sich und da spielt es natürlich auch eine große Rolle, sich es selbst zu beweisen, das man das kann, so ein Magazin auf die Beine zu stellen. Und wenn die Zeitlosschrift über ihre ästhetische Wirkung hinaus es schafft noch eine andere Wirkung zu entfalten, welche auch immer, dann um so besser. Aber sich das gleich als Ziel zu setzen, das würde das Ganze meiner Meinung nach zu sehr einengen. Irgendwo ist das alles ja auch einfach nur ein Spiel mit dem was wir gerade haben.</p>
<p><em>Wo kann man denn die Zeitlosschrift erstehen?</em></p>
<p>Über Banktransfer, der per E-mail an kontakt@rick-reuther.de in die Wege geleitet wird und im BoysBoysBoys-Shop in Hamburg.</p>
<p>Der Preis beträgt 10 Euro. Kauft es, ich kann es nur empfehlen!</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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